Der Blog zum KaffeeKOMPASS-Podcast

Folge 6: Heute steht für Michael und Tom ein Ausflug in die Welt der Vollautomaten auf dem Programm.

Zwei große ‚E‘ kennzeichnen Barista & Hommel-Kaffeesysteme-Geschäftsführer Michael Murschel und seinen Gesprächspartner Thomas „Tom“ Schulz, den Inhaber und Röstmeister der W&S Kaffee-Manufaktur: Expertise und Enthusiasmus. Beides sprüht dem Hörer der KaffeeKOMPASS Podcast-Reihe ab der ersten Sekunde entgegen, wenn zwei ausgewiesene Fachleute rund um das schwarze Gold fachsimpeln. In Folge 6 sprechen die beiden darüber, was private Nutzer bei der Anschaffung und Nutzung eines Vollautomaten beachten müssen – und wie unten der bestmögliche Kaffee herauskommt.

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Milestones Folge 6

ab 00:00 Min.: Einleitung
ab 02:30 Min.: Welchen Nutzen hat der Vollautomat im privaten Haushalt?
ab 03:30 Min.: Auslieferungszustand und Geschmack
ab 06:45 Min.: Grundeinstellungen vor der ersten Benutzung
ab 09:30 Min.: Die richtige Maschine für DEINEN Geschmack
ab 15:30 Min.: Pflege der Maschine
ab 23:00 Min.: Preisvergleich
ab 26:00 Min.: Der Stellenwert der Maschine für den Konsumenten

Einleitung

Zwar dreht sich bei Michael und Tom vieles um den – bereits mehrfach thematisierten – ‚Perfectly Engineered Coffee, der am Siebträger hergestellt wird und der sich vorrangig an die Nutzer im gewerblichen Bereich wendet. Doch was ist mit dem riesigen Feld der anspruchsvollen Privathaushalte, in denen nach wie vor die Vollautomaten den überwiegenden Teil der verwendeten Maschinen stellen?

Welchen Nutzen hat der Vollautomat im privaten Haushalt?

„Der Stellenwert des Vollautomaten im privaten Bereich ist immer noch immens hoch!“ stellt Michael gleich zu Beginn klar und betont, dass diese Systeme für die meisten Anwender immer noch das Non plus Ultra darstellt. Doch auch ein Vollautomat im Privathaushalt muss exakt eingestellt werden, der Auslieferzustand reicht da nicht aus. Dazu kommt, dass auch der Vollautomat als komplexes System ab der ersten Einsatzminute einen hohen und regelmäßigen Pflegebedarf hat. Aber ein fachmännisch eingestelltes, gut gepflegtes und regelmäßig gewartetes Vollautomaten-Gerät kann und wird dem Genießer daheim ein bestmögliches Kaffeeerlebnis garantieren.

Grundeinstellungen vor der ersten Benutzung

Doch welche Grundeinstellungen sind beim privaten Kunden vor der ersten Nutzung nötig? Prinzipiell wird das Mahlwerk zuallererst auf die Bedürfnisse und Trinkgewohnheiten des jeweiligen Kunden angepasst, da diese werksseitig oftmals zu viel Kaffeemehl pro Portion erzeugen. Zudem wird, wenn möglich, die Temperatur verändert, viele Maschinen erzeugen von Haus aus ein zu heißes Endprodukt. Final werden individuelle Parameter angepasst, um dem Nutzer das größtmöglichen Trinkgenuss zu ermöglichen.

Die richtige Maschine für deinen Geschmack

Die weitläufige Meinung, dass jede Maschine unterschiedlicher Hersteller mit den entsprechenden Anpassungen den gleichen Kaffee erzeugt, ist nicht korrekt. Daher ist es umso wichtiger, durch fachmännische Beratung und hohe Expertise bei der Auswahl die richtige Maschine für den jeweiligen Nutzer und seine individuellen Bedürfnisse zu finden. Bei Hommel Kaffeesysteme kann sich der Kunde durch über 30 verschiedene Geräte unterschiedlicher Hersteller testen und unter fachlicher Anleitung das beste Angebot für sich herausfiltern.

Pflege der Maschine

Vollautomaten-Systeme stehen im Ruf, auf Dauer nicht hygienisch zu sein. Dies stimmt per se so nicht, hängt aber natürlich auch schlicht und ergreifend von der regelmäßigen Pflege der jeweiligen Maschine ab. Auch die privaten Nutzer sind gut beraten, ihre Geräte nicht nur selbst routinemäßig zu reinigen, sondern auch in festen Zyklen von einer autorisierten Werkstatt warten zu lassen. Denn Veränderungen im Geschmack des Kaffees hängen in den allermeisten Fällen nicht mit den Bohnen oder der Röstung zusammen, sondern mit Veränderungen, Verschmutzungen oder Verschleiß an der Maschine. Oder wie Tom es humorvoll auf den Punkt bringt: „Spätestens, wenn dich deine Maschine ohne Anschalten begrüßt, wird es Zeit für eine gründliche Reinigung!“

Preisvergleich

Wo liegt ein solider Einstieg in ein wirklich gutes Gerät für den privaten Gebrauch in finanzieller Hinsicht? Diese Frage stellt Tom an den Experten Michael, als es auf die Zielgeraden der heutigen Podcast-Folge geht. Selbstverständlich hängt die Antwort dieser Frage eng mit den gewünschten Ausstattungsmerkmalen und Zusatzfunktionen zusammen, die für die jeweiligen Einsatzgebiete und Trinkvorlieben notwendig sind. Der unterste Einstieg in ordentliche Geräte liegt demnach bei ca. 500 Euro, die mittlere Preisspanne bewegt sich zwischen 800-1000 Euro. Um möglichst viel Einfluss auf das Endergebnis zu haben und sich den bestmöglichen Kaffeegenuss in die eigenen vier Wände zu holen, können Nutzer aber auch in Geräte jenseits der 2000 Euro Anschaffungswert investieren.

Der Stellenwert der Maschine für den Konsumenten

Der Stellenwert der eigenen Maschine in Bezug auf den Alltagseinsatz ist eine durch und durch individuelle Geschichte, die keine standardisierte Einordnung genehmigen. Wichtig ist Michael aber das finale Fazit, dass bereits aus einem Gerät der mittleren Preisspanne bei entsprechendem Handling und Pflege erstaunlich gute Kaffees zu generieren sind. Der wichtigste Faktor bei der Auswahl ist und bleibt aber die fachmännische Bedarfsermittlung und Beratung durch Experten.

Mehr dazu und zu allen anderen Themen und Details rund um das schwarze Gold in weiteren spannenden Folgen unseres Podcasts: KaffeeKOMPASS

Beitragsbild: Kinga CichewiczUnsplash