Der Kaffeegürtel

Kaffee wächst im sogenannten „Kaffeegürtel“ zwischen dem 23. südlichen und dem 23. nördlichen Breitengrad. Kaffee benötigt also subtropisches Klima, etwa 1500 bis 3500 mm Niederschlag, maximal mäßigen Wind und keine ausgeprägten Jahreszeiten. Zum Schluss entscheiden Faktoren wie Mikroklima, Bodenbeschaffenheit, Speicherfähigkeit, Ausbau, Höhe und Sonneneinstrahlung über den jeweils spezifischen Kaffeegeschmack.

Der Kaffeegürtel – die Anbaugebiete der Welt

Die verschiedenen Regionen der Welt haben jeweils eigene Merkmale.

Süd- und Mittelamerika

  • Riesige Anbaugebiete, vielfältig bei konstanter Qualität

Hawaii und Karibik

  • Handwerklich erstklassig aufbereitete Kaffees
  • Sehr klangvolle Namen
  • Geringe Anbauflächen
  • Sehr teuer, in der Regel weiche Kaffees mit harmonischer Säure und viel Charakter

Afrika

  • Hohe Qualität, fruchtbetonte Aromen

Asien

  • Wenig Säure, geeignet für dunkle Röstungen, teilweise etwas „tintig“

Mittlerweile wächst Kaffee sogar, vermutlich aufgrund des Klimawandels, deutlich außerhalb des Kaffeegürtels – wie zum Beispiel in China oder auf Gran Canaria.

Anbauländer nach Größe

Die größten Anbauländer sind

  • 1
    Brasilien
  • 2
    Vietnam
  • 3
    Kolumbien
  • 4
    Indonesien
  • 5
    Äthiopien

Die kleinsten Anbauländer sind

  • 1
    Cook-Inseln
  • 2
    Gran Canaria
  • 3
    Kapverdische Inseln
  • 4
    Surinam
  • 5
    Samoa

Bei der Produktivität gibt es gewaltige Unterschiede: Während Brasilien über 40 Millionen Säcke (je 60 kg) produziert, sind es auf den Cook-Inseln nur etwa 50 Säcke.